Was ich so mache

Mit dieser kurzen Übersicht gewinnt man mal einen ganz guten ersten Eindruck von den Dingen, die mir wichtig sind.
Sehr viel aktiver bin ich aber auf Twitter unterwegs.

Wir leben in Zeiten, in denen Hetze gegen geflüchtete Menschen praktisch auf der Tagesordnung steht. Oft bleiben solche feindseligen Meldungen unkommentiert stehen und werden immer salonfähiger. Aber wie antworten geflüchtete Menschen eigentlich selbst auf Hasspostings im Netz? Das haben wir uns von der Menschenrechts-Bewegung amira gefragt – und einfach mal eine Entgegnung ausprobiert. Seht selbst: Refugees reagieren auf ziemlich blöde Hasspostings im Netz – manchmal mit Humor

Ich lebe seit September letzten Jahres in Brüssel und habe den Lockdown der Stadt nach den Anschlägen auf Paris hautnah miterlebt. Die U-Bahn fährt nicht mehr, Männer mit Maschinengewehren sind plötzlich überall, Militärfahrzeuge brettern durch die Straßen. Hier habe ich festgehalten, wie beklemmend der Alltag in einer Stadt im Ausnahmezustand ist

Ich habe mich geärgert. Und zwar darüber, dass Kritik an FPÖ-Wählern am Aussehen festgemacht wird: Warum es eine blöde Idee ist, FPÖler wegen ihres Aussehens auszulachen

Ein Text, der mich viel Überwindung gekostet hat: über Frauen in der Journalismusbranche: Hochgeschlafen – eine Erwiderung

Ein Kobuk, in der die Krone eine traumatisierte Mutter zur „Tobenden Türkin“ machte, hat mich wiederum wütend gemacht, um darüber zu schreiben.

Einer der beeindruckendsten Menschen, die ich jemals kennenlernen durfte, ist der Psychologe Georg Fraberger. Er ist ohne Arme und Beine auf die Welt gekommen und hat mit mir ein sehr langes Gespräch über „ein ziemlich gutes Leben“, geführt, das  sich so manch anderer vielleicht gar nicht zu führen traut.

Frauen und IT gelten bis heute leider eher als ungleiches Paar. Und so war auch das Pioneers Festival in Wien stark testosteronlastig – Eine der Wenigen Frauen, die man dort mit ihrem Startup auffinden konnte, habe ich interviewt: Die Gründerin der Plattform „Women investing in Women“ über ihre Broadcasterinnen, die 15-jährige Mädchen sind. Ziemlich coole Frau, wie ich finde.

Der Fall Josef S. wurde vielenorts als Politikum kritisiert und auch mich hat der Ablauf, gelinde gesprochen, verstört. Auffällig war ein polemischer Ton, der Seinesgleichen sucht: Beim Prozess war die Rede von Rädelsführern, Demonstrationssöldnern, Krieg und Terrorismus. Die Strafrechtlerin Alexia Stuefer befand: „erschreckend, welche Sprache hier gesprochen wird„. Wie wird sich dieses Urteil auswirken? Ein Gespräch über #Landfriedensbruch, Demonstrationskultur und zivilgesellschaftliches Engagement in Österreich.

Ein Artikel für den Medienwatchblog Kobuk: Die BBC hatte die Meldung zuerst: Laut einem neuen Gesetz müssten alle Nordkoreaner Kim Jong-uns Frisur tragen. Die Story verbreitete sich wie ein Lauffeuer und wurde weltweit von renommierten Medien aufgegriffen. Etwas Wahres dran, unsicheres Gerücht oder großer Blödsinn? Wie die BBC Nordkoreanern Zwangsfrisuren verpasste:

http://www.kobuk.at/2014/05/bbc-verpasst-nordkoreanern-zwangsfrisur/

Die Recherchen um diesen Artikel warfen eine tieferliegende Frage auf: Warum lachen wir eigentlich so gerne über Nordkorea? Meldungen aus dem Land werden fast reflexartig und johlend geteilt, der Umgang erinnert an popkulturelle Phänomene: „Der kleine Diktator setzt jetzt Flammenwerfer ein? Zum Schreien!“*share share share*

„Für die Menschen vor Ort ist das Surreale bitterste Realität“, so Korea-Beauftragter  Norbert Eschborn.

Ein Gespräch über die Außenwirkung einer abgeschotteten Diktatur und was hinter dem Lachen steckt:  Nordkorea – Zwischen Milchbubi-Diktatur und Disney-Arrangement

Ein Interview mit der Vorsitzenden der Sozialistischen Jugend, Julia Herr. Mit der Frage, welche Gruppe die SPÖ seit Jahren systematisch vernachlässigt, wollte ich eigentlich die Antwort „Österreichs Migranten“ provozieren. Frau Herr überraschte mich mit der Erwiderung: „Die SPÖ vernachlässigt ihre Kernwähler.“ Ein Interview über das Glaubwürdigkeitsproblem der SPÖ und das schwierige Standing einer jungen Frau in alten Strukturen.

Der österreichische Rapper macht nicht nur mit seiner Musik auf sich aufmerksam, sondern äußert sich immer wieder auch politisch – ziemlich ungewöhnlich für einen Rapper, wie ich meinte. Als politischer Flüchtling  aus dem Iran, ist er der erfolgreichste Rapper des Landes und sieht es als seine Pflicht an, die Stimme gegen Heinz-Christian Strache zu erheben.

„Ich bin kein Freund von Flaggen und dem ganzen falschen Nationalstolz“

Ein Thema, das mich persönlich sehr betroffen gemacht hat, besonders, da mein Vater in diesem Land ist: „Die Menschen verdursten im Sekundentakt“ – MEP Michel Reimon war im Nordirak und berichtet über die katastrophale Lage der Jesiden: Auf der Flucht im Nordirak

In der Dichte des globalen Geschehens ergibt sich eine Asymmetrie in unserer Aufmerksamkeit: Manche Krisenherde werden exzessiv beleuchtet, andere Katastrophen hingegen laufen zuweilen völlig hinter dem Rücken der Öffentlichkeit ab. Zu letzteren gehört der jüngste Staat der Welt: Der Südsudan. Drei Jahre nach seiner Unabhängigkeit steckt das Land in einer schweren Krise. Krankheit, ethnische Konflikte und Wellen der Gewalt zerreißen das Land. Ärzte ohne Grenzen waren vor Ort und zeichnen ein erschreckendes Bild: Vergessene Krise, vernachlässigter Staat

http://www.profil.at/articles/1428/982/376673/suedsudan-vergessene-krise-staat

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5 thoughts on “Was ich so mache

  1. Pingback: Zeig, was du kannst - Dominik Leitner

  2. Peter Zapfl says:

    Deine Kommentare sind ebenso entbehrlich wie du selbst. Menschen wie du, die zu den sogenannten neuen Bürgern zählen, egal in welcher Generation sie in unserem Land schon leben, sind und bleiben Ausländer, euch wird die österreichische Staatsbürgerschaft nur verliehen. Aber natürlich ist es klar dass es einen Unterschlupf bei der bei uns so „geliebten“ Grünpartei gibt. Auch du lebst ganz gut mit dem Geld dass wir Steuerzahler mehr unfreiwillig nach Brüssel überweisen, versuche es lieber einmal mit ehrlicher Arbeit.

  3. Herbert Struska says:

    Sehr geehrte Frau Hassan,

    ich habe Ihren Gastkommentar in der Zeitung „Der Standard“ vom 7/8.01.2017 gelesen.
    Meinem Ermessen nach, versuchen Sie massiv von den sexuellen Straftaten die Asylanten/Flüchtlinge begehen abzulenken.
    Natürlich gehören die österreichischen Straftäter auch verfolgt. Doch die österreichischen Täter dazu zu verwenden um die Taten der Asylanten/Flüchtlinge quasi zu legitimieren, ist ein Schlag ins Gesicht jeder Frau die Gewalt erfahren hat.
    Ich zitiere aus Ihrem Artikel:
    …“ , zu jedem intimen Zeitpunkt Nein zu sagen, und dass das verdammt nochmal ausreichen muss.“

    Sie reden wie Politiker, was heißt „intimer Zeitpunkt“?
    Es gibt bei einer Vergewaltigung KEINEN intimen Zeitpunkt!
    Das ist Gewalt!
    Außerdem, viele der Straftäter mit Flüchtlingshintergrund verstehen Deutsch nicht!

    Bevor Sie, meinem Ermessen nach, weiter die Rechte der Frauen mit Füssen treten und die Gewalttaten an Frauen durch Flüchtlinge/Asylanten, schönreden, sprechen Sie mit Frauen denen von dieser Personengruppe Gewalt angetan wurde!
    Ich bin diplomierter Sozialarbeiter und weiß, wovon ich rede!

    Ich möchte auf folgendes Buch hinweisen und dort finden sie auf 230 Seiten ausführliche Begründungen weshalb die Straftaten von Flüchtlingen/Asylwerbern nicht ungesühnt bleiben dürfen!
    Geschrieben von einem Sozialarbeiter, also jemandem der weiß um was es bei dem Thema geht. Ausdrücklich darauf hinzuweisen ist, der Reinerlös des Verkaufs kommt den Opfern der Straftaten von Flüchtlingen/Asylwerbern zu. Den OPFERN und nicht den Tätern!
    https://www.amazon.de/dp/1539868575/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1482524460&sr=8-2&keywords=Herbert+struska

    Hochachtungsvoll

    Herberzt Struska

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